Wörter verändern die Welt – die Welt von uns als Individuen, die wir sind, aber auch die Welt von ganzen Gesellschaften, in denen wir leben. Von persönlichen Entwicklungswegen, über gesellschaftliche Transformationsprozesse bis hin zu historischen und politischen Zeitenwenden, sie alle bilden sich in der Wortwahl und in verschiedenen Schreibweisen ab. Nicht selten geraten wir darüber in brisante Debatten – kulturelle, gesellschaftliche und politische. Denn unsere Sprache erschafft fiktionale Wirklichkeiten, aber auch Realitäten, sie erhellt unser alltägliches Leben und unsere Existenz. Sprache wird so Teil von komplexen Identitätsprozessen. Unsere Wortwahl bringt dabei nicht nur die Welt an ihre Grenzen, sondern auch uns selbst.
Grenzgänge sind riskant. Das hat die Geschichte immer wieder gezeigt. Das zeigt in nur schwer fassbarer Weise die Gegenwart in Europa, in der wir den Frieden verloren haben. Das wissen wir aus persönlichen Beziehungen ebenso wie aus beruflichen Erfahrungen. Den Figuren, Typen und Charakteren, von denen Sie in Ihrem Text erzählen, geht es nicht anders.
Auch sie ringen mit sich und den Figuren, denen sie begegnen, auch sie ringen mit verschiedenen Erfahrungen und Wirklichkeitswahrnehmungen. Auch sie suchen nach Veränderungen, um über sich hinauszuwachsen oder bei sich anzukommen, um Illusionen loszulassen und reife, authentische und noch schönere Realitäten zu erschaffen. Wenn ihre Welt kopf steht, sind sie aufgerufen, ihre Richtung zu ändern, ihre Überlebensstrategien und Handlungsmuster zu überdenken, verschiedene Perspektiven einzunehmen und die eigene Perspektive mitfühlend zu ergründen, neu auszujustieren, um Wege zu finden, die es ihnen ermöglichen, ihre Bedürfnisse zu erfüllen und ihre Ziele zu erreichen.

Weitergehen: Veränderung ist die Suche danach, Dinge anders zu machen als bisher. Sie ist die Chance auf Tiefe, Verbundenheit und Leichtigkeit, auf die Erschließung neuer Horizonte für sich selbst und für und mit anderen. In der Hingabe rettet und findet sich das Selbst. Im Schöpfen erfährt es seine Lebendigkeit. Dabei sehnt es sich nach Ruhe oder Abenteuer oder beides zusammen. Die Dichterin Nelly Sachs hat es in Worte gefasst: »Alles beginnt mit der Sehnsucht.« Damit hat sie keinen Mangel beschrieben, sondern den Beginn von Fülle auf der Reise unseres Lebens. Herz und Verstand finden zusammen, finden einen Platz auf der Weltkarte. Lassen Sie uns auf die Reise gehen.
Risiko bedeutet nicht unbedingt, dass wir etwas verlieren. Es bedeutet, etwas gewinnen zu können, mit dem Herzen zu sehen und mit dem Verstand zu handeln, etwas Gutes zu wagen, nach dem wir uns alle auf persönliche Weise bewusst oder unbewusst sehnen. Wir haben Schreiben und Leben in der Hand. Bleiben Sie in Bewegung. Es ist alles eine Frage der Perspektive. Riskieren Sie etwas, es könnte gut für Sie sein, es könnte ein Wendepunkt in Ihrem Leben bedeuten. Es haben schon viele Autorinnen und Autoren vor Ihnen gewagt. Eine von Ihnen ist Julia Schoch (Das Liebespaar des Jahrhunderts, 2023):
Im Grunde ist es ganz einfach: Ich verlasse dich. Drei Wörter, die jeder Mensch begreift. Es genügen drei Wörter, und alles ist getan. Man muss sie bloß aussprechen. Ich bin erstaunt, dass es so einfach ist. Und noch etwas erstaunt mich: Der Satz ist genauso kurz wie der, den ich am Anfang unserer Geschichte gesagt habe. Am Anfang habe ich zu dir gesagt: Ich liebe dich.
Wörter verändern die Welt. Fangen Sie damit an. Nur dann kann es weitergehen. Die Welt zu verändern, ist kein weniger aufwendiges Unternehmen, als ein Buch zu schreiben und zu veröffentlichen. Wie weit die Wirkkraft unserer Wörter reicht, ob unsere Wortwahl und unsere Gestaltungsprozesse die richtigen sind, ist nicht leicht einzuschätzen:
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Muss ich etwas verändern und wenn ja, was genau? Was passiert, wenn ich statt meiner Intuition beim Schreiben folge, einen handfesten Plot entwickle? Was sind die Vor- und Nachteile? Ist die Figurenentwicklung plausibel? Ist das Tempo des Textes gut?
Dramaturgie – Ein Wendepunkt in meinem Leben
Wie verändern einzelne Wörter meinen Stil und die Tonalität des Textes? Ist meine Sprache richtig? Halte ich die Erzählperspektive ein? Bewegt mein Text die Leserinnen und Leser?
Lektorat – Stilsicher ein Buch professionalisieren
Wörter verändern die Welt. Sagen Sie Ja! Es sind nur zwei Buchstaben, aber Ja zu sagen bedeutet, einen Unterschied zu machen. Im Labyrinth der Wörter helfe ich Ihnen, Ihren Weg zu finden, Ihre Welt zu verändern – die, von der Sie erzählen, aber auch die, in der Sie leben. Veränderung fängt bei uns selbst an. frieda r. begleitet und unterstützt Sie bei diesem Wendepunkt in Ihrem Leben.
Bleiben wir im Gespräch,
herzlich, Ihre Friederike Römhild
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